Studie: DaimlerChrysler verteidigt Platz eins im Markenwert-Ranking

Wie schon in den vorangegangenen Jahren besitzt auch 2003 die Stuttgarter DaimlerChrysler AG (Mercedes, Chrylser und Jeep) mit einem Wert von rund 33 Milliarden Euro die wertvollsten deutschen Marken. Das ergab die Studie 'semion Brand€Valuation' der Münchner Semion Brand-Broker GmbH. Demnach verzeichnen den größten Zuwachs die Marken Puma, Herzogenaurach, BMW, München, und Adidas, Herzogenaurach. Die Deutsche Post steigerte sich ebenfalls und konnte im Ranking einen Platz gut machen. Zu den Verlierern 2003 gehören diesmal Loewe, die Deutsche Bank und das Modelabel Escada.

Der Stuttgarter Autobauer konnte im Vergleich zu 2002 nur leicht zulegen, wogegen seine Marke Mercedes ein Wachstum von 1,3 Prozent aufweist und damit zum Gesamtergebnis einen Wert von rund 21 Milliarden Euro beisteuert. Die Deutsche Post steigerte sich um 4,5 Prozent und stieg mit einem Wert von rund 16 Milliarden Euro von Platz fünf auf den vierten Platz. Den größten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr erzielte Puma mit 6,5 Prozent. BMW steigerte sich um 6,2 Prozent und Adidas kommt auf ein Plus von 5,5 Prozent.

Zu den Verlierer der Wertetabelle 2003 zählen dagegen der Elektronik-Hersteller Loewe, der 6,8 Prozent einbüßte und mit einem Wert von 37 Millionen Euro zwei Plätze verlor. Loewe liegt jetzt auf dem Endplatz 50 der Liste. Auch die Deutsche Bank rutschte mit einem Minus von 4,9 Prozent von Platz 13 auf Platz 14. Verloren hat auch das Modelabel Escada. Im Vergleich zu 2002 sank dessen Wert um 4,5 Prozent und liegt derzeit bei 88 Millionen Euro. Das Unternehmen wanderte gleich drei Plätze nach unten und liegt derzeit auf Platz 46 der Liste der 50 wertvollsten deutschen Marken. Für die Datenerhebung analysierte Semion neben den Jahresbilanzen der Unternehmen vom Vorjahr auch neutrale Markt- und Branchenstudien. Bewertungskriterien waren Finanzwert, Markenschutz, Markenstärke und Markenimage. [ 24.10.2003 - kb ]

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