w&v 43/2002
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Studie: DaimlerChrysler hat den höchsten Markenwert
Die wertvollsten deutschen Marken besitzt derzeit unangefochten die Stuttgarter DaimlerChrysler AG, die mit ihren Marken Mercedes, Chrysler und Jeep einen Wert von 33 Milliarden Euro erreicht. Das ergab eine Studie der Münchner Semion Brand-Broker GmbH. Demnach hat im Jahresvergleich Puma, Herzogenaurach, den größten Zuwachs im Jahr 2002 verzeichnet, zu den Verlierern gehören neben MobilCom, Büdelsdorf, vor allem die Banken.
Spitzenreiter DaimlerChrysler musste zwar geringfügige Einbußen aufgrund von Qualitätsschwankungen und einer Verwässerung des Markenbildes der Flagschiff-Marke Mercedes hinnehmen, verteidigte aber souverän Platz eins in der Wertetabelle dieses Jahres. Auf den Plätzen folgen wie schon im Vorjahr Volkswagen, Wolfsburg, mit knapp 19 Milliarden Euro und BASF, Ludwigsburg, mit rund 17 Milliarden Euro. Den stärksten Zuwachs für 2002 verbuchte neben Puma (plus 8,5 Prozent) die Hamburger Beiersdorf mit Marken wie Nivea, 8x4, Labello, Eucerin, Hansaplast, Elastoplast und Tesa, die zusammen um acht Prozent zulegten.
Großer Verlierer dieses Jahres ist die Telekommunikationsmarke MobilCom mit einem Minus von 63 Prozent. Die Finanzkrise und die drohende Insolvenz drücken den Markenwert auf 77 Millionen Euro. Federn lassen mussten 2002 auch die Banken, denen die negativen Erfahrungen am Aktienmarkt zu schaffen machen. Für die Datenerhebung analysierte Semion neben den Jahresbilanzen der Unternehmen vom Vorjahr auch neutrale Markt- und Branchenstudien. Bewertungskriterien waren Finanzwert, Markenschutz, Markenstärke und Markenimage.
© 25.10.2002 - wuv/sh
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